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FAQ zum Onlinekauf


FAQ zum Onlinekauf


Ist der Online-Reifenkauf günstiger?

Dazu ein Statement des ADAC, der zu den Reifenpreisen in der ADAC motorwelt vom März 2000 Folgendes schreibt: "Die in der Tabelle angegebenen Preisspannen für die einzelnen Reifen (ohne Auswuchten und Montage) ermittelte die Stiftung Warentest bei einer überregionalen Händlerbefragung im Dezember 1999. Sie dienen nur als Anhaltspunkt, denn die Preise für einen bestimmten Reifen können von Händler zu Händler stark differieren. Der Grund: die Reifenhersteller verkaufen ihre Produkte an den Handel zu sehr unterschiedlichen Preisen - Kriterien wie die Bestellmenge oder der Zeitpunkt der Bestellung haben direkten Einfluss auf den Einkaufspreis des Händlers. Und der muss seinen Verkaufspreis natürlich betriebswirtschaftlich kalkulieren. Der preisbewusste Kunde kommt um einen umfassenden Preisvergleich also nicht herum." Das ist auch nach wie vor noch aktuell.

Bei einer konsequenten Nutzung der Internet-Technologie lassen sich Geschäftsprozesse stark automatisieren und damit erhebliche Kosten einsparen. So können Online-Shops in der Regel günstigere Preise anbieten.


Welche Möglichkeiten des Zahlungsverkehrs gibt es im Internet?

Viele Online-Käufer werden zur Zeit durch Medienberichte über "Bezahlen im Netz" informiert. Oft ergibt sich aus diesen Berichten der Eindruck, als würde ein sicheres Bezahlen im Netz beinahe unmöglich sein. In der Praxis jedoch zeigt sich, dass die Online-Kunden zwischen verschiedenen Zahlungsarten wählen können.

D.h. Sie bestellen im Internet, aber das Geld fließt nicht im Internet. Kreditkartenmißbrauch kann bei dieser Zahlungsart nicht auftreten. Aber auch bei Verwendung Ihrer Kreditkarte können Sie durch einige wenige Vorsichtsmaßnahmen für einen sicheren Einkauf sorgen, nähere Info's hierzu unter dem Punkt: Zahlung per Kreditkarte.

Vorauszahlungen per Kreditkarte oder Scheck
Bei diesen beiden Zahlungsarten müssen Sie bezahlen, bevor Sie die Ware an Ihrer Haustür übergeben bekommen. Hierbei haben Sie nicht die Möglichkeit, die Ware vor dem Bezahlen auf Mängel zu untersuchen. Sollten Sie etwas zu beanstanden haben, müssen Sie das bereits gezahlte Geld erst wieder vom Händler zurückfordern. Die Erstattung kann mitunter Probleme bereiten.
Spielen Sie schon vor der Bestellung mit dem Gedanken, die Ware wieder umzutauschen z.B. weil die Größe nicht passen könnte, so sollten Sie eine andere Zahlungsart vorziehen. Oder aber der Händler garantiert Ihnen einen problemlosen Umtausch der Ware oder Erstattung des Kaufpreises. Achten Sie jedoch auf das anfallende Rückporto. Übernimmt der Händler diese Kosten, oder müssen Sie dafür gerade stehen? Wichtig: Schauen Sie in den AGBs des Händlers nach. Wenn er nicht ausdrücklich auf die Rückportoregelung hinweist, können Sie die Zahlung von Nachnahmegebühren an die Transportfirmen verweigern, oder die Ware für Sie kostenlos zurückgehen lassen.

Zahlung per Einzugsermächtigung (Lastschriftverfahren)
Die Einzugsermächtigung hat für Stammkunden den Vorteil, dass das ständige Ausfüllen von Überweisungen entfällt. Besteht ein Vertrauensverhältnis zwischen Kunde und Händler ist diese Zahlungsart die bequemste aller Möglichkeiten. Dies geht aber nur, wenn der Kunde dem Händler seines Vertrauens die Lastschrift genehmigt. Kein Problem also, wenn das Vertrauen besteht. Der Kunde hat als Sicherungselement innerhalb von 6 Wochen die Möglichkeit, das Geld ohne Angabe von Gründen zurückzubuchen. Dieses Verfahren funktioniert aber nur, wenn Ihr Konto gedeckt ist. Sie sollten auch unbedingt alle 2 Wochen Ihre Kontoauszüge prüfen. Haben Sie Ihren Online-Shop gefunden, bei dem Sie Stammkunde sind, ist die Einzugsermächtigung die bequemste Zahlungsart.

Zahlung per Kreditkarte
Werden beim Zahlen mit der Kreditkarte einige Spielregeln beachtet, ist der Online-Kauf bequem und einfach. Der allgemeine Ablauf ist wie folgt: Der Kartenbesitzer wird nach Kartennummer und Gültigkeitsdauer gefragt. Diese muss er dem Händler übermitteln. Der Händler checkt online bei dem entsprechenden Kreditkartenunternehmen, ob die Daten stimmen und Ihr Konto gedeckt ist. Mit der positiven Übermittlung kann der Händler sofort die Lieferung zu Ihnen veranlassen.
Mehr Infos zur Sicherheit bei der Kreditkartenzahlung im Internet finden Sie hier

Auf Rechnung
Bei vielen Shops ist inzwischen auch eine Zahlung per Rechnung möglich. Wenn Sie per Rechnung bezahlenn, so ist Ihre Bestellung genauso fest und damit verbindlich. Einige Händler sichern sich durch Auskünfte über das Zahlungsverhalten des Kunden im voraus ab, soweit dieses möglich ist. Dieses muss dem Kunden gegenüber allerdings vorher mitgeteilt werden.


Ist der Zahlungsverkehr mit Kreditkarte sicher?
Ein brandaktuelles Thema ist nun die Übermittlung der Daten über das Internet. Die Übermittlungsstrecke führt über eine ganze Reihe von Knotenpunkten, die sogenannten Server. Das sind Computer im Internet. Die Wahrscheinlichkeit, dass an solch einem Server ein Fachmann sitzt und Ihre Daten abhört, wird im Expertenkreis als sehr gering eingestuft. Das unerlaubte Erfassen Ihrer Kartendaten kann Ihnen auch bei der Tankstelle oder im Restaurant passieren. Der Datenklau ist also kein Internetproblem. Obwohl noch kein organisierter Betrug mit Kreditkartendaten bekannt geworden ist, sind viele Händler dazu übergegangen, Ihre Kunden abzusichern. Wird ein Kunde erst einmal geschädigt, kauft er zukünftig bei der Konkurrenz ein. Deshalb gilt für Händler: Ich mache meinen Shop sicher. Und das geht so: Die Daten werden vor dem Übersenden mit der sogenannten SSL- oder HTTP-S-Codierung versehen. Diese Technik erlaubt die gesicherte Übertragung zwischen Ihrem Computer und dem des Shops. Sind die Karteninformationen erst einmal verschlüsselt, sind sie für Abhörer unbrauchbar. Auch hier gibt es wieder eine Ausnahme. Mit einem enormen technischen Aufwand, der in diesem Fall aber in keiner Relation zu dem Nutzen steht, ist eine Entschlüsselung möglich, aber für den Dieb nicht lohnend.
Wenn Sie den sichersten Weg der Online-Bestellung gehen wollen, dann sollten Sie nur in gesicherten Shops einkaufen. Diese Shops erkennen Sie an einem kleinen Vorhängeschloss am unteren Rand Ihres Browserfensters. Ist das kleine Vorhängeschloss geschlossen und gelb umrandet, dann ist die Verbindung zu Ihrem Händler gesichert. Die Verschlüsselung erfolgt übrigens automatisch. Ihr Browser erkennt von selbst, wenn er mit einem gesicherten Shop in Verbindung tritt.


Gelten im virtuellen Kaufhaus die gleichen Rechte wie im realen Kaufhaus?
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, wie es oft von den Internet-Skeptikern behauptet wird. Im Internet gelten sowohl Regeln des Verbraucherschutzes als auch spezielle E-Commerce-Gesetze (z.B. Teledienstegesetz). Daher sind Ihre Rechte als Online-Kunde und als Kunde der "realen" Einkaufswelt innerhalb Deutschlands weitgehend gleich. Anders sieht es aus, wenn Sie in einem Shop im Ausland bestellen. Hier können Sie nur hoffen, dass Sie die bestellte und bezahlte Ware auch ordnungsgemäß erhalten. In Japan einen Händler wegen einer falsch gelieferten CD zu belangen, dürfte sehr mühsam sein, denn in der Regel können Sie sich nicht auf die besonders verbraucherfreundliche deutsche Gesetzgebung stützen.
Tip: Immer mehr Händler lassen sich zum Beispiel vom TÜV zertifizieren. Der Siegel garantiert Ihnen ein hohes Maß an Transparenz und Sicherheit.


Wie kann ich erkennen oder herausfinden, ob der Firmensitz eines Online-Anbieters in Deutschland ist?
Den ersten Hinweis auf die Herkunft des Händlers liefert die Endung des Domainnamens. Die Endung ".de" signalisiert, dass das Internet-Angbot bei der DENIC e.G. registriert ist (wie zum Beispiel www.ReifenDirekt.de). Da ".de" für Deutschland steht, sind die meisten Firmen auch in Deutschland ansässig.
Die DENIC-Genossenschaft setzt sich aus einigen Providern in Deutschland mit Sitz in Frankfurt zusammen, vergibt und verwaltet exklusiv alle "de-Domains". Gemäß Vergaberichtlinien des DENIC muss der verantwortliche Inhaber einer de-Domain seinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland haben.
Einschränkend sei angemerkt, dass durch die Vergabe weiterer Top-Level-Domimans wie z.B. tv, info, biz es weniger nachvollziehbar ist, wo der Firmensitz wirklich ist.
Schauen Sie auf der jeweiligen Website am besten unter dem Menüpunkt "Wir über Uns", "Impressum", "Intern" nach. Hier muss der Firmensitz angegeben sein. Sicherlich finden Sie hier auch eine Inlandsnummer. Ein kurzer Kontrollanruf genügt.


Wer montiert mir die Online bestellten Reifen?
Größere Online-Händler verfügen über ein flächendeckendes Netz an Partnerwerkstätten. Sie können Ihre Ware direkt dorthin liefern lassen. Suchen Sie sich einfach während des Bestellvorgangs eine Werkstätt in Ihrer Nähe aus und machen Sie dann einen Montagetermin ab.
Sollte das nicht der Fall sein, können Sie natürlich zu einem beliebigen Reifenhändler in Ihrer Nähe gehe. Allerdings sollten Sie sich vorher über die Kosten informieren. Bei Kompletträdern ist eine Selbstmontage in der Regel kein Problem.


Reklamationen im Internet
Lesen Sie erst die Lieferungs- und Zahlungsbedingungen , bevor Sie die Bestellung erteilen. Wie lang ist die Lieferzeit? Wie ist die Ware verpackt? Was passiert, wenn die Ware auf dem Transport beschädigt wird? Wie hoch sind die Versandkosten? Seriöse Anbieter bieten entsprechende Informationen direkt in ihrem Shop an. Einige verfügen zusätzlich über eine Info-Hotline (E-Mail, Telefon) für Kundenanfragen. Notieren Sie sich immer die Internet-Adresse (z.B. ReifenDirekt.de), Namen und die Anschrift. Sollten Sie sich schon besser im Netz auskennen, empfehlen wir diese Daten auszudrucken. Das können für Sie wichtige Unterlagen bei eventuellen Unklarheiten bzgl. der Auftragsabwicklung sein. Bei einem Warenwert von über 500,- Euro lassen Sie sich eine Auftragsbestätigung geben.

Die meisten deutschen Online-Shops liefern binnen 48 Stunden im gesamten Bundesgebiet aus. Dennoch sollten Sie sich nach der Lieferzeit erkundigen. Die Auslieferung erfolgt zu 90% mit einem der Paketdienste oder per Post. Die ganz großen Versandhäuser versenden mit ihrem eigenen Fuhrpark. Expressendungen werden von allen Paket- und Kurierdiensten ausgeführt. Sind Angaben zum Thema Lieferzeit nicht zu finden, erfragen Sie diese per E-Mail oder telefonisch. Damit Sie keine böse Überraschung erleben, wenn es an die Bezahlung der Rechnung geht, prüfen Sie vorher, ob die Kosten der Lieferung im Gesamtpreis enthalten sind.

Was passiert, wenn die gelieferte Ware auf dem Transport beschädigt wurde? Sie können alle Waren die auf dem Transport zerstört wurden, reklamieren. Wenn nicht anders in den AGB festgelegt (siehe unten) können Sie zwischen verschiedenen Möglichkeiten (Gewährleistungsrechten) wählen:

Wandlung: Der Händler nimmt die fehlerhafte Ware zurück - Sie erhalten den gesamten Kaufpreis zurück.
Umtausch: Der Händler tauscht Ihnen die Ware um. D.h. er sendet Ihnen Ersatz und Sie die reklamierte Ware zurück.
Minderung: Der Händler mindert den Kaufpreis aufgrund der Schwere der Reklamation. Nachbesserung: Der Händler bessert den Schaden aus. Vorsicht: Der Händler muss die Ersatzteilkosten und das Porto bezahlen.

Die Gutschrift des Rechnungsbetrages können Sie verweigern.

Sie haben sich es anders überlegt und wollen die Ware doch nicht mehr haben. Die Ware ist fehlerfrei bei Ihnen angekommen. Was nun? Vertrag ist Vertrag. Sie müssen die Ware bezahlen.

Aber auch hier gibt es Ausnahmen, die mehr und mehr zur freiwilligen Regel werden. Einige Händler bieten eine Gutschrift an und andere sogar eine freiwillige Geld-zurück-Garantie. Diese hoffen, dass Sie ein anderes Mal Ihr Geld bei ihm lassen. Ganz kostenlos geht es dennoch nicht. Das Rückporto müssen Sie meistens bezahlen.

Im Bürgerlichen Gesetzbuch sind grundsätzliche Pflichten der Vertragspartner (Sie und der Händler) geregelt. Z.B. dass der Händler pünktlich liefert und Sie zahlen. Meistens wünscht der Händler eine Erweiterung dieser Abmachungen. Diese sind dann in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) festgelegt. Bei der Formulierung seiner AGBs muss sich der Händler an dem AGB-Gesetz orientieren. Der Händler ist verpflichtet, ausdrücklich auf seine AGBs hinzuweisen und diese auch deutlich erkennbar zu platzieren. Versteckte AGBs verlieren Ihre Gültigkeit. Der Händler darf seine AGBs auch nicht so formulieren, dass Sie gegen geltendes Recht, also gegen das AGB-Gesetz verstoßen. Hierzu zählt z.B. für fehlerhaft gelieferte Ware jegliche Verantwortung abzulehnen. Hat ein Händler keine oder fehlerhafte, sowie versteckt platzierte AGBs tritt automatisch das AGB-Gesetz in Kraft. Dies ist meist verbraucherfreundlicher formuliert als die AGBs des Händlers.



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